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Vor´s Vergnügen haben die Götter den Schweiß gesetzt: Das Einräumen vor dem Start in Makkum gleicht einem Umzug. |
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Wider Erwarten findet alles schließlich seinen Platz. |
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Im Noorderhaven von Harlingen warten wir eine Nacht, bis der steife Westwind sich ausgeweht hat. |
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Idyllische Abendstimmung in Harlingen. |
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Im Fahrwasser nach Terschelling: stilvoller Abschied von Holland. |
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Die Nordsee hat uns wieder. Wie so oft ist sie neblich und trüb. Der Wind ist wechselhaft. |
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Für die nächsten 3 Tage ist Nord mit 30 kn angesagt. Mit Gewalt gegenan - das muss nicht sein. Wir laufen die norwegische Küste nördlich von Bergen an. |
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Hier lässt sich der Norder bequem abwarten. Ankerplatz auf Askoey. |
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Die Mountainbikes werden rausgeholt und los geht´s. Leider kommt der 30 kn Wind meist von vorn... |
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SW ist angesagt, wir starten zur 2. Etappe nach Bodö. Wind genug - 3 Tage zwischen 6 und 8 Bft. Die Polaris zeigt was in ihr steckt. Das Seeverhalten ist sehr angenehm. Unter Deck bleibt alles ruhig. |
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In Bodoe kommt für eine Woche Tochter Melanie an Bord. Sie arbeitet für ein paar Monate auf den Lofoten. Das trifft sich gut. Auf der sehr ursprünglichen Insel Lundoeya machen wir eine Wanderung. |
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Ankerplatz Ungsmalöy. Von hier geht´s direkt auf den 835m hohen Valletinden. |
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Kleiner Mensch in großer Natur. Eine schöne Abwechslung von der Segelei - und die Beine haben auch mal wieder was zu tun. |
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Gewaltige glatte Granitfelsen sind typisch für den Ofotfjord, an dem auch Narvik liegt. |
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Südsee oder Norwegen ?
Ankerplatz in der Schärengruppe Valsvaer. |
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Der Platz reicht nicht zum Schwojen. Landleinen sind hier unverzichtbar. Zu diesem Zweck haben wir 4 schwimmfähige Dyneemaleinen in der Länge von 200 und 300 mtr. an Bord. Auf Rollen sind sie schnell einsatzbereit. |
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Wieder unter Segeln. Nachdem Martina und Melanie in Bodoe von Bord sind, bringe ich die Polaris in einer Woche nach Tromsoe, wo Martina wieder zusteigen wird. |
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Am Tjeldsund. |
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In Tromsoe machen wir eine Wanderung auf den ca. 1200 Mtr. hohen Berg am Ende des Tromsdalen. Auf dem Gipfel liegt in einem Blechbehälter das Buch, in welches sich die Wanderer eintragen. |
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Super Wetter - Super Aussicht. |
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Auslaufen aus Tromsoe Richtung Norden. Nach einem Zwischenstop auf Ringvassoey geht´s zur Bäreninsel. |
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Bäreninsel in Sicht. Auf der Überfahrt nur leichte, aber ausreichende Winde. |
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Wir haben Glück - kaum Schwell in der Kvalrossbukta. Diesmal wollen wir auf den Inselberg Namens Urd ( ca. 530 mtr.). Eine Landleine sichert das Schiff zusätzlich zum 50 kg schweren Deltaanker. |
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Da liegt er, der Urd. 5 km Anmarsch und dann geht es durch das Opgangsdalen hinauf. |
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Der Aufstieg ist leicht. Auf dem Gipfel leider Wolken. |
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Etwas unterhalb vom Gipfel haben wir ein gute Aussicht auf die Insel und unseren Ankerplatz. |
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Die Kvalrossbukta. |
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Der Abschied von der Bäreninsel fällt nicht so schwer, da von Süden eine Front aufzieht, die schlechte Sicht und Regen bringt. |
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Die flache Nordseite der Bäreninsel. |
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Auf den Bänken zwischen Spitzbergen und Bäreninsel treffen wir immer viele Fischer - Russen, Portugiesen, Norweger. Um diese Zeit gibt es hier viel Kabeljau. |
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Am Sörkapp von Spitzbergen liegt etwas Packeis, das leicht umfahren werden kann. Kalt ist es jetzt geworden - ca. 3 Grad. |
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Wir segeln an der Westküste weiter nach Norden, da die südlichen Fjorde noch relativ viel Eis enthalten. Erster Ankerplatz ist Farmhamna. Hier lebt seit langem ein dänischer Trapper. Im Sommer ist er auf Urlaub. |
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Farmhamna. |
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Eiderenten. Wir treffen auf ein reiches Tierleben, insbesondere sehr viele Vögel. |
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Die Ringelrobbe beäugt uns neugierig in unserem Schlauchboot. |
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Rentiere - das Svalbardren ist eine Unterart des Lapplandrentieres. Es ist wesentlich kleiner und speichert mehr Fett. Im Winter hat es ein perfektes Fell, das auch bei starker Kälte und Wind sehr gut isoliert. Die Hohlfaser wurde von der Natur erfunden, lange bevor der Mensch Sie für moderne Funktionskleidung entdeckt hat. |
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Ein Meerstrandläufer. |
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Düstere, neblige Stimmung am Strand. Das Packeis macht in der Dünung knirschende und knisternde Geräusche. Eindrucksvoll. |
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Farmhamna. |
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Bedingt durch den Tidenhub gibt es kleinere Wattgebiete. Der würzige Geruch erinnert an die deutsche Nordseeküste. |
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Wir haben Glück: Im Forlandsund entdecken wir eine kleine Walrosskolonie. Sehr vorsichtig nähern wir uns den Tieren. Wir wollen keine Panik erzeugen. Dann bestünde die Gefahr, dass die in der Mitte liegenden Jungtiere von den teilweise 1,5 to. schweren erwachsenen Tieren erdrückt werden. |
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Ohne die Tiere zu beunruhigen kommen wir dennoch recht nah ran. Den Gestank vergisst man allerdings nicht so schnell. |
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Wir liegen auf Augeshöhe mit den Walrossen im Sand. Halten Sie uns für ihresgleichen ? |
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Im St. Jonsfjord gehen wir in einer Lagune vor Anker, die wir vorher mit dem Dinghy und Echolot vermessen, da keine Angaben über die Tiefen in der Seekarte zu finden sind. Im strömenden Regen besteigen wir einen der umliegenden Berge. Lose Schieferplatten machen das Gehen beschwerlich. |
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Diese Hütte im St. Jonsfjord gehört zu einem "Bergwerk" vom Beginn des letzten Jahrhunderts. Kupfer wollte man abbauen. Einige der grünen Steine findet man noch. Über 2 bis 3 kleinere Kuhlen ist die Bergbauerei aber nicht hinausgekommen. |
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Im Isfjord treffen wir auf die "Anita", eine 12mr-Yacht von 1938, ganz aus Holz und ohne Motor ! Sie sind von Deutschland hier hoch gesegelt. |
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Nach Crewwechsel soll es bis Island und Grönland weitergehen. Es ist fast kein Wind und während wir noch abends unter Motor in Longyearbyen eintreffen, erreicht die Anita den Ort erst am nächsten Morgen. |
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Die Crew der Anita macht Fotos von uns, wir machen Fotos von der Anita. |
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Radtour von Longyearbyen in das Adventdalen. |
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Ca. 12 km lang ist die Straße. |
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Eine Huskyfarm liegt am Ende der Straße. Die Hunde werden für Schlittentouren mit Touristen gehalten. |
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Von der Scansbukta am Billefjord führt uns eine Wanderung in die hier wüstenhafte Landschaft. |
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Die Hänge der Berge sind mit rutschigem Geröll bedeckt, das den Aufstieg recht mühselig werden lässt. |
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Durch die phantastische Aussicht vom Plateau werden wir belohnt. Die Sicht ist am Anschlag. Weiter geht nicht. |
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Wie gut, dass es Selbstauslöser gibt. Bei dem Wetter fällt das Lächeln nicht schwer. |
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Alte Fängerhütte an der Scansbukta. Ziemlich eng ist es da drin. |
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Vor Anker in der Scansbukta. |
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Bei strahlendem Sonnenschein fahren wir zum Nordenskjöldbreen. Er liegt gegenüber der verlassenen russischen Siedlung Pyramiden. |
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Eine junge Ringelrobbe sonnt sich. |
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Die Dimensionen des Gletschers werden erst deutlich, als ein Schiff vor das Gletschertor fährt. |
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Durch die Gletschermilch hat das Wasser eine leicht türkise Farbe. Wir fahren nach Pyramiden. |
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Pyramiden: Die russiche Bergbausiedlung beherbergte bis vor einigen Jahren 1000 Menschen. Jetzt ist sie vollkommen verlassen. |
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Tankstelle. Ähnliche Zapfsäulen gab es bei uns in den 50er Jahren. |
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Die alten LKW wurden ausgeschlachtet, der Rest liegen gelassen, so wie alles andere auch. |
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na, ein bisschen unheimlich ist es hier schon. |
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Der wird hier wohl nicht mehr gebraucht. Über die Hauptstraße fließt ein Bach, der sich langsam sein altes Flußbett zurückerobert. |
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Große Schilder mit Sprüchen wie auch... |
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der Genosse Lenin durften in keiner russischen Siedlung fehlen. |
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Das Bergwerk. Ein einziger Schrotthaufen von erheblichen Ausmaßen. Den zahlreichen Ölflecken im Erdboden nach zu urteilen, ist hier wohl mit einigen Umweltsünden zu rechnen. Wegen des Permafrostbodens dürften aber größere Schäden ausbleiben. |
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Wohnblocks. |
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Die Großküche. In den Töpfen lassen sich durchaus noch "leckere" Speisereste finden. |
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Der pompöse Veranstaltungssahl mit großem Mosaik über dem Treppenaufgang. Ein merkwürdiges Gefühl allein durch die stillen, verlassenen Räume zu gehen. Die Phantasie beginnt zu arbeiten, man stellt sich vor wie hier Feste gefeiert wurden... |
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Die abenteuerliche Pier befindet sich im allmählichen Zerfall. |
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Wir haben genug von altem Schrott. Wie gut dass es hier soviel unberührte Natur gibt. Vom Selvagen auf Prins-Karlsforland aus machen wir interessante Wanderungen... |
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... in ungewöhnlich warmen Sonnenschein. Die Stille ist vollkommen. |
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Abstrakte und ... |
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harmonische Landschaftsformen. |
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An der Westküste von Prins-Karlsforland stoßen wir auf Massen von teilweise sehr altem Treibholz und... |
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eine verfallene Trapperhütte. Von Wind, Schnee und wohl auch von Eisbären ist sie arg ramponiert. |
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Alte bemooste Schuhe, die vielleicht zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Mode waren. Schneeammern haben sie als idealen Nistplatz entdeckt. |
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Pause muss sein. Der Tundraboden ist hier wie ein Teppich, trocken und federnd. |
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Wieder zurück am Schiff sehen wir einen Eisbären, der die gleiche Route zur Westküste nimmt, die wir gerade gekommen sind. |
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Wir laufen in den Magdalenenfjord ein. Dort treffen wir auf Mark van de Weg, der in der Nähe zusammen mit Freundin Marina auf seinem Boot "Jonathan" überwinterte. |
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Auch der sehr schöne holländische Dreimaster "Oosterschelde" liegt hier vor Anker. |
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Wenngleich die Eisberge auf Spitzbergen nicht die Dimensionen wie in Grönland erreichen, sollte man sich ihnen nicht zu sehr nähern. Sie kentern ohne Vorwarnung. Unter Wasser vorstehendes Eis kann dann schwere Schäden am Schiff verursachen. |
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Brütender Sterntaucher. Später, auf dem einsamen Nordaustland, hören wir zum erstenmal seinen Ruf - Wohl kaum eine Tierstimme, vielleicht noch das Heulen eines Wolfes, kann Einsamkeit, Verlassenheit und Weite stärker ausdrücken. Es ist der "cry of the loon" wie ihn die Kanadier nennen. |
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Stimmung vor Anker in der Krokvika, Woodfjord. Hier sehen wir unseren 2. Eisbären in diesem Jahr in sicherem Abstand an Land. Er räkelt sich stundenlang faul herum ohne große Aktivitäten zu entfalten. Am nächsten Morgen ist er nicht mehr zu sehen. |
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Ein Krabbenfischer am Nordausgang der Hinlopenstraße. Der sehr nette Kapitän hat Langeweile und wir unterhalten uns lange über UKW mit ihm. 600 to. Krabben muss er fangen, hat dafür 6-7 Wochen Zeit. Nach einer Woche hat er allerdings fast noch nichts gefangen. |
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Ankerplatz im Murchisonfjord, Nordaustland. Die hier häufig rastenden Walrosse sind leider nicht da. |
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Dafür begegnen wir einem hungrig aussehenden Eisbären. Vom Dinghy aus können wir ihn im sicheren Abstand beobachten. |
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Er lässt sich viel Zeit zu prüfen ob wir wohl eine lohnende Beute sein könnten. Schließlich geht er aber wieder seines Wegs. Übrigens: Händeklatschen, dass die Bären eher abschrecken soll, hat ihn veranlasst neugierig noch näher zu kommen. |
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Kein Eisbär in Sicht ? Die Landschaft ist praktisch vegetationslos. Wüste. |
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Hier am Murchisonfjord befindet sich eine schwedische Forschungsstation aus den 50er Jahren. Sie besteht aus diversen, sehr gut erhaltenen Hütten. |
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Wir sind neugierig - und sehen nach wie´s drinnen ist. Der deutsche Professor Hauke Trinks hat in dieser Hütte zusammen mit seiner englischen Gefährtin 1 Jahr überwintert und geforscht. |
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Die Tafel sieht aus wie gerade beschrieben. Die Schrift ist aber z.T. schon 40 Jahre alt. "...more wood in the sauna" - wir sehen nach, tatsächlich, dort liegt Holz. |
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Von Trinks hinterlassene Bücher... |
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...und Pin-ups, die meisten schon aus den 50er Jahren. |
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Weiter geht es, durch die Hinlopenstraße südwärts. Kein Wind, kein Eis. |
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Das Land ist hier viel mehr vergletschert als an der Westküste Spitzbergens. |
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Alkefjellet - ein phantastischer Vogelfelsen aus Basaltsäulen. Die wohl mehrere hundertausend Lummen erzeugen einen enormen Lärm. |
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Ankerplatz bei der kleinen Insel Nystroemoeya gegenüber von Wahlbergoeya. |
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Traumhafte arktische Landschaft. In der glasklaren Luft wirken die Gipfel der Tafelberge irgendwie entrückt. |
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In der Hinlopenstraße haben wir kaum Wind und müssen meistens motoren. |
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Bartrobbe auf einer Eisscholle. Ohne sie zu stören gelingt mir die vorsichtige Annäherung mit dem Dinghy. |
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Ich lasse mich einfach lautlos mit dem Wind vorbeitreiben. Die Robbe ist zum Greifen nah. |
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Ankerplatz in einer Bucht am Heleysundet. In dem engen Sund gibt es Strömungen bis 9 kn. In Verbindung mit Packeis kann das gefährlich werden. |
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Rentier auf Barentsoeya. Ist es trächtig ? |
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Grillteiste. Ihr Ruf ist kaum zu hören. Nur ein leises, sehr hohes Fiepen. |
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Letzter Ankerplatz auf Spitzbergen an der Barentsoeya. Bei wechselhaften Winden zwischen 3 und 6 Bft. geht es zurück nach Norwegen, |
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Ankunft an der Nordküste von Norwegen, bei Hammerfest. |
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Sommerliche Wärme im Hafen von Hammerfest. Gelegenheit, für eine große Wäsche. |
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Mit dem Bus fahren wir nach Karasjok und machen eine 1-wöchige Wanderung durch die Finnmarksvidda nach Alta. |
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Nach über 100 km mit Zelt und schweren Rucksäcken wissen wir auch was wir getan haben. |
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Traumhafter Ankerplatz im Gyfjorden auf Seiland. |
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Beeren gibt es jetzt überall im Überfluß. |
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Der Fang von 20 Minuten. Jetzt gibt es wieder jeden Tag Fisch. Auf Spitzbergen war nichts zu fangen. |
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Die Tage werden kürzer, nachts geht wieder die Sonne unter. Nach über 2 Monaten durchgehender Helligkeit ist das recht ungewohnt. |
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Im Hafen von Hasvik auf Soeroeya. Wir genießen die stille Hafenatmosphäre. |
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Hafenidyll in Breivik auf Soeroeya. |
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Radtour auf Soeroeya bei schönstem Sommerwetter. |
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Es wird Herbst. Schon Ende August setzt hier die Laubverfärbung ein. |
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Unter vollen Segeln geht es über Tromsö südwärts. Von Tromsoe nach Bodoe segel ich wieder einhand. |
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Am Tjeldsund. |
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Ankerplatz im Kvankjosen am Oeksfjord. 4 Landleinen sind nötig. |
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Blaubeeren, Blaubeeren... |
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In der Schärengruppe Svellingen. |
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Die letzten 75 sm nach Bodoe. |
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Abendstimmung kurz vor Bodoe. Ein Vorgeschmack auf den Herbst.
Wir sind gespannt, was uns in der von zunehmender Dunkelheit geprägten Herbst- und Winterzeit hier erwartet. |
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